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Im Magazin Gründerszene ist gerade der Artikel Warum StartUps auf agile Methoden setzen sollten von Paul Herwarth von Bittenfeld erschienen.
Der Artikel beschreibt sehr schön, warum agile Methoden gerade dann ihre vollen Stärken ausspielen, wenn sich das Umfeld schnell verändert - so wie es für die meisten StartUps typisch ist. Mit Scrum, Kanban oder XP kann regelmäßig umpriorisiert werden, so dass stets diejenigen Anforderungen zuerst umgesetzt werden, die den höchsten Geschäftswert versprechen. Und weil diese Anforderungen den Endanwendern immer wieder im Produktivsystem zur Verfügung gestellt werden, wird durch das Anwender-Feedback sicher gestellt, dass nicht am Markt vorbei entwickelt wird.
Allerdings sind die Vorteile agiler Methoden nicht ganz umsonst zu haben. Der Product Owner/Produktmanager muss nämlich in der Lage sein, Anforderungen so zu schneiden, dass sie tatsächlich in möglichst kleinen Sets einen wirklichen Mehrwert für den Anwender bieten. Darüber hinaus ist in allen agilen Methoden ein hohes Maß an Kommunikation und Lernbereitschaft nötig. Und schließlich müssen einige technische Hürden genommen werden, damit möglichst häufig lauffähige Produktinkremente ausgeliefert werden können: Hierzu zählt eine hohe Testabdeckung ebenso wie häufige Refactorings und die Fähigkeit, ohne großen Overhead neue Releases erstellen zu können.
Wenn das Team selbst nicht über die nötigen Erfahrungen verfügt, ist es deshalb oft eine gute Idee, sich externe Unterstützung zu suchen.
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