Vorteile agiler Projekte

Agiles Vorgehen sorgt für Transparenz

Traditionelle Entwicklungsmethoden wie das Wasserfallmodell sind in höchstem Maße intransparent, denn sie kennen nur Kontrollzeitpunkte am Ende der einzelnen Phasen, wobei für Kunden oder Manager die Erstellung der Entwurfsdokumente schwer überprüfbar ist. Wenn sich nun aber aus irgendeinem Grund am Ende herausstellt, dass nicht das System entstanden ist, das der Kunde eigentlich haben will, so bleibt keine Zeit mehr, um zu reagieren. Da helfen auch noch so detaillierte Pflichtenhefte nichts, denn es ist nahezu unmöglich, sich im Voraus alle Features eines größeren Systems haargenau zu überlegen und diese dann auch noch unmissverständlich aufzuschreiben – von sich ständig ändernden Marktsituationen einmal ganz zu schweigen.
Diesem Dilemma setzen agile Methoden häufige kleine Releases und ständige Rückkopplung mit dem Kunden entgegen. Dieser bekommt so häufig wie möglich lauffähige Systemversionen (keine Testversionen!) zu sehen und kann so immer wieder entscheiden, ob sich die Software tatsächlich in die gewünschte Richtung entwickelt.
Auch die Geschwindigkeit und der Projektfortschritt sind in agilen Projekten transparent, weil hier visuelle Trackings in Form von Burndown- oder Burnup-Charts verwendet werden: Der Kunde kann jederzeit erkennen, wie hoch die aktuelle Geschwindigkeit ist, wie viele Features bereits abgearbeitet sind und wann voraussichtlich alle vereinbarten Features erledigt sein werden. Dabei werden diese Diagramme regelmäßig aktualisiert und geben so ein realistisches Bild wieder.

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