Agile Festpreismodelle

Wir haben langjährige Erfahrungen mit Festpreisen und wissen, wie man agile Projekte erfolgreich im Festpreis durchführt. Je nach Voraussetzung und Bedürfnis des Auftraggebers bieten wir verschiedene Festpreismodelle an, die unten tabellarisch gegenüber gestellt sind.

Unser grundsätzliches Vorgehen ist dabei bei jedem it-agile-Festpreismodell identisch. Auf Basis des Auftraggeber-Lastenheftes gewichten wir die Realisierungsaufwände je Einzelanforderung.

Heraus kommt für jede Anforderung eine Abschätzung in einem abstrakten Schätzmaß (sogenannten Story-Points). Auf dieser Basis berechnen wir intern unsere tatsächlichen Realisierungsaufwände und unterbreiten ein Festpreis-Angebot in der gewünschten Variante.
Die Entwicklung erfolgt entlang der einzelnen Anforderungen, so dass der Projektfortschritt an diesen gemessen werden kann. Dazu verwenden wir sogenante Burnup-Diagramme, die Projektzustand und -fortschritt grafisch aufbereitet über die Zeit darstellen. Aus den Burnup-Diagrammen lässt sich dann einfach eine Prognose über den weiteren Projektverlauf erstellen. Die Burnup-Diagramme werden wöchentlich aktualisiert.

Der Anforderungstausch erfolgt ebenfalls auf Basis der Story-Point-Schätzung. Die Story-Points sind die Währung für den Anforderungstausch.


Klassischer Festpreis it-agile Festpreis Flex it-agile Festpreis Flex Plus it-agile Festpreis Flex Premium
Reaktion auf Veränderungen und Lerneffekte nein (nach Abschluss des Projektes werden Change-Requests durchgeführt) ja (Anforderungstausch) ja (Anforderungstausch) ja (Anforderungstausch)
Priorisierung von Anforderungen nein (allenfalls bei Vertragsabschluss) jederzeit durch Produktverantwortlichen jederzeit durch Produktverantwortlichen jederzeit durch Produktverantwortlichen
Transparenz des Projektes nein (erst bei Projektende werden die Karten auf den Tisch gelegt) wöchentliches Burnup je Release und für das Gesamtprojekt
  • wöchentliches Burnup je Release und für das Gesamtprojekt
  • wöchentliches Testrelease
  • wöchentliches Burnup je Release und für das Gesamtprojekt
  • wöchentlicher Report über Entwicklungsgeschwindigkeit (Velocity)
  • wöchentliches Testrelease
  • mind. alle 3 Monate Produktivrelease
Vorzeitiger Projektstopp nein (kompletter Projektpreis wird fällig) nein (kompletter Projektpreis wird fällig) jederzeit (20% der Restkosten werden fällig) jederzeit (20% der Restkosten werden fällig)
Mitarbeit des it-agile-Teams an fachlicher Konzeption nein nein auf Wunsch vereinbar ja
Voraussetzungen
  • Vollständiges Lastenheft des Auftraggebers in hoher Qualität vorhanden
  • keine Änderungen des Lastenheft-Inhaltes bis Projektende
  • Lastenheft des Auftraggebers vorhanden (Schwachstellen des Lastenheftes können über Anforderungstausch abgefangen werden)
  • Auftraggeber benennt Produktverantwortlichen mit Entscheidungskompetenz bzgl. Abnahmen, Priorisierung, Anforderungstausch
  • Zweiwöchentliches Meeting zur Abstimmung des weiteren Vorgehens (Anforderungstausch, Priorisierung, Termine) sowie mit Sichtprüfung der umgesetzten Anforderungen durch den Produktverantwortlichen
  • Lastenheft des Auftraggebers vorhanden (Schwachstellen des Lastenheftes können über Anforderungstausch abgefangen werden)
  • Auftraggeber benennt Produktverantwortlichen mit Entscheidungskompetenz bzgl. Abnahmen, Priorisierung, Anforderungstausch
  • Zweiwöchentliches Meeting zur Abstimmung des weiteren Vorgehens (Anforderungstausch, Priorisierung, Termine) sowie mit Sichtprüfung der umgesetzten Anforderungen durch den Produktverantwortlichen
  • kontinuierliche Vorabnahmen der entwickelten Anforderungen
  • Lastenheft des Auftraggebers vorhanden (Schwachstellen des Lastenheftes können über Anforderungstausch abgefangen werden)
  • Auftraggeber benennt Produktverantwortlichen mit Entscheidungskompetenz bzgl. Abnahmen, Priorisierung, Anforderungstausch
  • Zweiwöchentliches Meeting zur Abstimmung des weiteren Vorgehens (Anforderungstausch, Priorisierung, Termine) sowie mit Sichtprüfung der umgesetzten Anforderungen durch den Produktverantwortlichen
  • kontinuierliche Vorabnahmen der entwickelten Anforderungen
  • Auftraggeber stellt mind. alle 3 Monate ein neues Release produktiv.
  • konzeptionelle Mitarbeit des Entwicklungsteams vor Beauftragung zusätzlicher Features

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Vertragsmodelle.