Autor
Stefan Roock
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Interaktionen zwischen Teams optimieren
Eine Reihe agiler Teams führt nicht automatisch zu effektiver Wertschöpfung. Die Interaktionen zwischen den Teams müssen stimmen, um teamübergreifende Lieferfähigkeit sicherzustellen.
Dazu müssen die fünf LASTA-Dimensionen harmonisch ineinander greifen:
Selbstorganisation braucht Führung, teamübergreifende Selbstorganisation braucht teamübergreifendes Leadership. Leadership muss sowohl im System wie auch am System arbeiten. Im System muss der Fokus auf die teamübergreifende Wertschöpfung hergestellt und aufrecht erhalten werden. Am System müssen kontinuierlich Engpässe identifiziert und passend gemanaged werden. Das Identifizieren und die Beseitigung teamübergreifender Hindernisse ist dafür eine wichtige Aufgabe.
Dieses Leadership muss nicht unbedingt bei einer einzelnen Person liegen. Es kann auch durch eine Gruppe von Personen wahrgenommen werden, die z.B. gleichzeitig Teammitglieder sind.
Damit mehrere Teams gemeinsam liefern können, braucht es Alignment verschiedener Aspekte. Zunächst braucht es Alignment auf das gemeinsame Ziel, damit teamübergreifender Fokus entstehen kann. Daneben braucht es Vereinbarungen bzgl. der Arbeitsweisen, die teamübergreifend sichtbar sind (z.B. Umgang mit automatisierten Tests, teamübergreifende Definition of Done).
Natürlich soll das Alignment nicht durch Command & Control hergestellt werden und zu Lasten der Flexibilität der einzelnen Teams gehen. Die Autonomie bzgl. des Wie darf nicht dem Alignment geopfert werden.
Es braucht effektive teamübergreifende Steuerungsmechanismen, die Transparenz über den Fortschritt der Wertschöpfung herstellen und Interventionen bei Problemen erlauben.
Je nach Reifegrad können Flight Level Systeme, Big Room Plannings mit Abhängigkeitsgraphen, Scrum of Scrums mit Abhängigkeitsmatrixen oder andere Techniken geeignet sein.
Die Interaktion zwischen den Teams ist essenziell. Allerdings nützt die beste Interaktion nichts, wenn die Teams ihr Handwerk nicht beherrschen. Selbstorganisation auf Teamebene und das Beherrschen bestimmter Entwicklungspratiken ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass Teams ihre Aufgaben effektiv erledigen können. Nur dann ergibt es Sinn, teamübergreifend zu optimieren.
Darüber hinaus müssen die Teams so geschnitten sein, dass die Teamstruktur möglichst gut mit der Wertschöpfungsstruktur harmonieren.
Die Software-Architektur muss so gestaltet sein, dass die Teams möglichst unabhängig voneinander agieren können und nicht ständig in Abstimmungsmeetings sitzen müssen.
Das LASTA-Modell hilft bei der Analyse der aktuelle Situation sowie bei der Identifikation geeigneter Interventionen, um die teamübergreifende Lieferfähigkeit zu verbessern.
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Über den Autor
Stefan Roock hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen.
Veröffentlichungen (u. a.):
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