Autor
Stefan Roock
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Interaktionen zwischen Teams optimieren
Wenn ein Team nicht ausreicht, um ein komplexes Produkt zu entwickeln oder anspruchsvolles Ziel zu erreichen, dann braucht man nicht einfach eine Menge von Teams, sondern ein Team of Teams. Die Interaktion zwischen den Teams wird essenzieller Erfolgsfaktor. Die Teams brauchen ein gemeinsames Ziel und gegenseitige Abhängigkeit. Dann stellt sich ein Team of Teams-Gefühl mit der dazu gehörigen Leidenschaft ein.
Damit ein Team entstehen kann, braucht es ein gemeinsames Ziel der Teammitglieder und gegenseitige Abhängigkeiten der Teammitglieder. Letzteres bedeutet, dass das Ziel nicht dadurch erreicht werden kann, dass jedes Teammitglied für sich arbeitet und am Ende die Einzelergebnisse zusammengeworfen werden. Es braucht kontinuierliche Koordination und Kooperation. Nur dann können Synergien und ein echtes Team-Gefühl entstehen.
Das gilt auch für den größeren Kontext, in dem mehrere Teams zusammenarbeiten. Ein Team of Teams braucht ein gemeinsames Ziel der Teams und gegenseitige Abhängigkeiten zwischen den Teams.

Ein Team of Teams lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Man kann langfristig stabile Teams als Basis verwenden und aus diesen ein Team of Teams bilden. Alternative kann man fluide Team-Ansätze verwenden. Mit ihnen lässt sich das Fokus auf das gemeinsame Ziel leichter herstellen. Das erkauft man sich allerdings mit Herausforderungen im Team-Building.
Langfristig stabile Teams können eine gute Basis für ein Team of Teams sein. Damit tatsächlich ein Team of Teams entsteht, sind die folgenden Aspekte wichtig:
Fluide Teams arbeiten mit großen Gesamtteams, die deutlich mehr Mitglieder haben, als das klassische agile Team mit 5-9 Mitgliedern. Wir haben Gesamtteams mit bis zu 35 Mitgliedern erfolgreich arbeiten gesehen und vermuten, dass ca. 50 möglich wären. Innerhalb des großen Gesamtteams bilden sich temporäre kleine Teams, die sich nur um eine Mission oder Aufgabe kümmern und danach wieder ins Gesamtteam zurückgehen.
Diese hohe Fluktuation bringt Herausforderungen für das Teambuilding mit sich. Wenn die Mitglieder im Gesamtteam sich gegenseitig vertrauen und zwischen ihnen hohe Vertrautheit herrscht, können temporäre Teams schnell ins Performen kommen.
Die temporären Teams haben jeweils einen klaren Fokus (Ziel) und durch die Fluktuation bleiben sie verbunden mit dem Ziel des Gesamtteams. Gleichzeitig wird die gegenseitige Abhängigkeit auf der Arbeitsebene in die temporären Teams gezogen. Auf der langfristigen Ebene bleibt die gegenseitige Abhängigkeit im Gesamtteam spürbar. Weitere Informationen zu fluiden Teams.
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Über den Autor
Stefan Roock hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen.
Veröffentlichungen (u. a.):
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