Corporate Social Responsibility

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Themen, die wir zu unserer sozialen Verantwortung zählen

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Sich verantwortlich fühlen über den Tellerrand hinaus

Nachhaltigkeit bei it-agile

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass unser Wirtschaften über unseren eigenen Tellerrand hinaus mit der Umwelt in Einklang sein muss. Während wir mit unserer Arbeit den Erfolg unserer Kund:innen maximieren, wollen wir dies Ressourcen-schonend tun.  
 
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Organisation zeitnah CO2-neutral zu gestalten. Dabei verfolgen wir Scope 3. Scope 3 bedeutet nach dem GHG Protocol: Verantwortlichkeit für sämtliche Emissionen, die durch unsere Unternehmenstätigkeit verursacht werden, auch solche, die nicht unter der Kontrolle von it-agile stehen. Die ausgestoßene CO2 Menge pro Schulungsteilnehmer:in beträgt 315 bis 415 kg je Schulungstag.

Der effektivste Weg einer CO2-Reduktion ist naturgemäß ihre Vermeidung.

So sieht die Umsetzung aus:

  • Kompensation von Anreise, Unterkunft und Verpflegung unserer Schulungsteilnehmer:innen durch uns 
  • Zur Verfügung stellen von preislich attraktiven Veranstaltungstickets der Bahn, um Fluganreisen im Gegenzug unattraktiver zu machen
  • Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien für unsere Büros
  • Reduzierung von Fleischangeboten bei unserem Catering
  • In den Pausen Angebot von Produkten aus der nahen Region


Innerhalb Deutschlands wissen wir als „fahrendes Berater:innenvolk“ die Vorzüge der Bahn zu schätzen und sehen darin eher einen doppelten Vorteil auch für unsere Kund:innen, durch bessere Arbeitsmöglichkeiten und Erholung als beim Fliegen. Des Weiteren beziehen wir den Strom für unsere Büros aus erneuerbaren Energien und achten bei unserem Catering auf ein reduziertes Fleischangebot (nach Nachfrage) und Produkte aus der nahen Region.  
 
Trotz aller Vermeidung verbleibt natürlich ein Rest. Diesen CO2-Betrag kompensieren wir durch die Unterstützung ausgewählter Projekte, die wir im Folgenden vorstellen wollen.

Im Bergwaldprojekt packen Groß und Klein gemeinsam an.

Umweltschutz erlebbar machen

Das Bergwaldprojekt

Das Bergwaldprojekt wurde 1987 gegründet und setzt sich für die Erhaltung, die Pflege und den Schutz von Bergwäldern, Mooren und Freilandbiotopen ein.  
 
Wir fördern dieses Projekt aufgrund seines ideologischen Multiplikationseffekts, denn es bildet den Rahmen dafür, dass sich freiwillige Helfer:innen für Umweltschutz engagieren und aktiv tätig werden können. Sei es durch die Pflege und Sanierung des jeweiligen Einsatzortes oder durch Aufklärung der Öffentlichkeit über das Ökosystem Bergwald samt seines Nutzens für den Menschen. Mit ihrer Arbeit helfen die Freiwilligen nicht nur dem Bergwald. Die Arbeit fördert auch den persönlichen Bezug zum Wald und das ökologische Bewusstsein. Darüber hinaus wirkt es inspirierend für Nachahmer:innen, sich in ähnlicher Weise zu engagieren. Mittlerweile ist die Stiftung mit Hilfe von rund 70.000 Personen erfolgreich durch Bergwälder in der Schweiz, in Österreich, Katalonien, Liechtenstein und Deutschland aktiv gewesen.

Hier geht's zum Bergwaldprojekt

Die Vision: eine Billion Bäume pflanzen

Plant for the Planet

Felix Finkbeiner war in der vierten Klasse als er 2007 ein Schulreferat über den Klimawandel hielt. Darin schlug er vor, dass Kinder in jedem Land der Welt eine Million Bäume pflanzen sollten. Er gründete daraufhin die Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“.  
 
Nach drei Jahren pflanzte die Initiative ihren millionsten Baum und zehn Jahre später hatte die Organisation 130 Mitarbeiter mit 70.000 Mitglieder in 67 Ländern. Stand 2019 wurden über 13.6 Milliarden Bäume gepflanzt.  
 
Das gesetzte Ziel ist, eine Billion Bäume zu pflanzen und ist damit Teil des UNO Projekts „Trillion Trees“. Vom Ziel hat man also 1.4% erreicht. Warum aber eine Billion Bäume? Auf der Erde gab es Schätzungen zu Folge sechs Billionen Bäume, bevor der Mensch die Hälfte davon vernichtete. Forschungen ergeben, dass mindestens eine Billion Bäume neben der Landwirtschaft und Besiedlung aufgeforstet werden könnten, die ausgewachsen 488 bis 1012 Mrd Tonnen CO2 kompensieren würden. 
 
Wir unterstützen dieses Projekt, weil es nicht nur Bäume pflanzt, sondern einen Multiplikationseffekt besitzt, denn Plant for the Planet betreibt neben den aktuell 144 Aufforstungsprojekten 1200 Akademien, in denen Schüler:innen in Klimaschutz und Aufforstung geschult und dadurch weitere Menschen inspiriert werden, die wiederum weitere Projekte in selbstorgansierter Form initiieren werden. 

Felix wurde mit 14 Jahren als Sprecher in die Generalversammlung der UNO eingeladen. 2018 verlieh ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz. 

Hier geht's zu Plant for the Planet

 

Gesetzesentwurf für die Bundestagswahl 2021 mit OpenSource

GermanZero e.V.

GermanZero ist eine Initiative, die für die Bundestagswahl 2021 ein konkretes Gesetzespaket vorschlägt, das zum Ziel hat, Deutschland spätestens bis 2035 klimaneutral zu machen, damit es seinem Versprechen aus dem Abkommen der UN-Klimakonferenz von Paris nachkommt, die weitere Erderwärmung von über 1,5 Grad zu verhindern. 
 
Der Gesetzentwurf entsteht durch die Mitarbeit von über 100 Vertreter:innen aus Rechts- und Naturwissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik, um ihn zu einem sektorenübergreifenden, wirksamen Klimaschutzgesetz zu entwickeln.  
 
Die Initiative ist ein Open Source Projekt. Der Zwischenstand steht allen Interessent:innen auf ZeroLab für Vorschläge, zur Mitarbeit und zur Prüfung auf Umsetzbarkeit gesellschaftlicher Akzeptanz, zur Ansicht und Kommentierung zur Verfügung.  

Wir unterstützen diese Initiative, weil sie in vielen Aspekten agile Prinzipien verfolgt: Handeln mit dem Ende im Sinn mit messbarem KPI (1,5 Grad), Transparenz durch OpenSource Zusammenarbeit, Selbstorganisation über Pull-Prinzip und hohes Verantwortungsbewusstsein für ein Thema für das die Regierung aktuell gefühlt zu wenig Verantwortung zeigt (da die Extrapolation bisheriger Bemühungen im Sinne einer CO2-Reduktion das Klimaziel verfehlen würden).

Corporate Social Responsibility PrimaKlima

Unternehmen begleiten, klimaneutral zu werden

PRIMAKLIMA

Die Mission von PRIMAKLIMA e.V. ist, messbar neue natürliche Kohlenstoffsenken zu schaffen sowie bestehende Kohlenstoffspeicher in Wäldern und Mooren zu bewahren. Der Verein wurde 1991 gegründet und hat Stand 2021 200 Mitglieder mit 9 hauptamtlichen und 4 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen.  
 
 
PRIMAKLIMA betreibt also insbesondere Projekte, in denen Bäume gepflanzt oder Wälder vor der Zerstörung bewahrt werden, sowie solche, durch die Biomasse in bestehenden Wäldern angereichert wird. Des Weiteren betreibt der Verein Aufklärungsarbeit und führt CO2-Zertfizierungen für Unternehmen durch. 
 
Wir unterstützen PRIMAKLIMA mit einer Spende zur Waldmehrung, weil er mit seinen Zertifizierungen Unternehmen begleitet, CO2 neutral zu werden, was auch unser Ziel ist. Ein solche Zertifzierung ist auch unser Ziel und wir erhoffen uns damit, dass Unternehmen durch CO2 Zertifizierungen in einen positiven Zugzwang gesetzt und es uns gleich tun werden. 

Hier geht's zu PrimaKlima e.V.


Antidiskriminierende Sprache bei it-agile

Geschlechterumfassend formulieren – Warum?

„Ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto. Sie haben einen schweren Unfall, bei dem der Vater sofort stirbt. Das Kind wird schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert und muss sofort operiert werden. Als mehrere Chirurgen in den Notfallbereich stürmen, ruft jemand aus dem Team plötzlich: "Ich kann nicht operieren, das ist mein Sohn!"

Woran haben Sie zuerst gedacht? Fast alle Menschen, die diese Anekdote zum ersten Mal hören, sind irritiert: Der Vater ist doch gestorben, wie kann er jetzt im OP-Saal stehen? Eine der möglichen Optionen ist, dass die Mutter Chirurgin ist und jetzt vor ihrem schwer schwerverletzten Kind steht.

Leider ist diese Variante durch die hier verwendete Sprache unsichtbar geworden. Es könnte sich bei der Person aus dem Chirurgenteam um eine Frau handeln, doch das ruft die maskuline Form „Chirurgen“ nicht in unseren Gehirnen hervor. Genau deshalb funktioniert das generische Maskulinum nicht in der Art, wie es eigentlich gewünscht und gemeint ist:

„Aus Gründen der Verständlichkeit verwenden wir in diesem Text das generische Maskulinum. Das weibliche Geschlecht ist dabei mitgemeint.“

Mitgemeint ist leider nicht mitgesagt. Eine deutsch-niederländische Studie1 fand beispielsweise heraus, dass die Paarform (Chirurginnen und Chirurgen) dabei hilft Frauen mental miteinzubeziehen. Die Nennung von nur der maskulinen Form reicht dem Gehirn nicht aus, um Bilder einer weiblichen Chirurgin aufzurufen.  

Wenn das Gehirn eine explizit feminine Personenbezeichnung braucht, um an Frauen zu denken, was ist dann mit Menschen, die sich jenseits von „weiblich“ und „männlich“ verorten? Wie können wir diese Personen in der Sprache abbilden, damit sie mitgedacht werden?

Bei it-agile wollen wir in unsere Texte alle Geschlechter einbinden. Daher bemühen wir uns um eine geschlechterumfassende Sprache: Wenn möglich nutzen wir eine neutrale Personenbezeichnung, wie z. B. „Teilnehmende“. Um Frauen sichtbar zu machen, greifen wir gelegentlich auch auf die binäre Variante „Kolleginnen und Kollegen“ zurück. Mit dem Dopppelpunkt „Kund:innen“ möchten wir Geschlechter ansprechen, die sich außerhalb des binären Systems verorten. Damit wenden wir uns gegen die Diskriminierung von Geschlechtern durch ein generisches Maskulinum.

1 Dries Vervecken, Bettina Hannover: Yes I can! Effects of gender fair job descriptions on children’s perceptions of job status, job difficulty, and vocational self-efficacy. In: Social Psychology Nr. 46 (2015), S. 76–92.

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