Rebecca Schmithüsen

Hier ist unsere Kollegin Rebecca zu sehen.

Wer ist Rebecca Schmithüsen?

Agile Coach, Meeting-Moderatorin, Enablerin

Rebecca setzt sich für mehr Unperfektionismus ein. Wieso? Weil viele allzu oft dazu neigen, Dinge erste bis ins Detail auszuarbeiten oder zu durchdenken, bevor sie etwas wagen. Stattdessen fördert Rebecca einen unperfekten ersten Schritt zu gehen, um diesen dann stetig und konsequent zu verbessern. Dabei schafft sie eine wertschätzende Lernatmosphäre, in der Fehler eine Chance zum Besserwerden sind. Ihre zielgerichtete Moderation ist einerseits ein notwendiger Baustein, um Teams zu mehr Wirkung zu verhelfen. Rebeccas geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Wurzeln bilden die Grundlage, um sich andererseits auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen. Denn ihr geht es darum, die Unterschiede zwischen Einzelnen für ein Team produktiv zu nutzen.

Meetings mit Ziel und Wirkung

Das Herzstück der Zusammenarbeit sind Team-Meetings. Hier zeigt sich, wie offen und zugleich fokussiert das Team miteinander arbeitet. Und hier lässt es sich auch erlernen. Rebecca begleitet in der Gestaltung einer Meeting-Kultur und unterstützt dabei, Meetings zielorientiert und wirkungsvoll zu gestalten. Mit Grundlagen zur Konfliktlösung und Expertise in erfolgreicher Meeting-Moderation begleitet Rebecca das Team bei der Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit.

Agile Coach und Enablerin

Um in einem sich veränderndem Umfeld erfolgreich zu sein, ist es notwendig, sich der eigenen Kompetenzen bewusst zu sein. Rebecca begleitet bei dem Prozess bestehende Fähigkeiten zu identifizieren und gewünschte zu entwickeln. Andererseits unterstützt sie dabei, Bewusstsein über diese Kompetenzen zu erlangen. Denn erst wenn ich mir über meine Kompetenzen klar bin, kann ich sie gezielt einsetzen.

Mit Geduld auf Augenhöhe

Weiterentwicklung ist ein Prozess, der einer Person viel abverlangt und anspruchsvoll sein kann. Rebecca begleitet Sie dabei auf Augenhöhe und mit einer Gelassenheit, die ansteckt. Die Kerndisziplin heißt allzu oft, Geduld und Nachsicht nicht mit anderen sondern in erster Linie mit sich selbst zu üben. Rebecca gestaltet dafür ein sicheres und niedrigschwelliges Lernumfeld.

Zertifizierungen

7 spannende Fragen

Rebecca, erzähl doch mal, ...

... wie verlief dein erster Kontakt mit Agilität?

Als ich das erste Mal mit der Idee von Agilität in Berührung kam, war ich bereits lange in einem ehrenamtlichen sozio-kulturellen Verein unterwegs. Was mich damals überraschte und begeisterte zugleich, war, dass agile Werte zwischen den Ehrenamtler:innen längst gelebt wurden. Dennoch schien der Verein immer wieder in einem Sumpf von Ineffktivität stecken zu bleiben. Mit einem besseren Verständnis von Agilität ist dann endlich der Groschen bei mir gefallen: Dem ehrenwerten sozio-kulturellen Verein fehlte der wirtschaftliche Fokus!

... was bedeutet Agilität für dich?

Agilität bedeutet für mich, dass ich mit dem Ziel im Fokus auf die aktuelle Situation und damit einhergehenden Veränderungen reagieren kann. Dabei geht es häufig gar nicht um das Finden einer optimalen Lösung - denn das kostet viel Zeit. Vielmehr sind die genialen Lösungswege meistens die einfach gedachten. Good enough begleitet mich dabei ebenso, wie der Wunsch Stakeholdern und anderen Feedbackgeber:innen zuhören zu können.

... was hat dich dazu bewogen bei it-agile zu arbeiten?

Für mich ist it-agile ein Topf, der bis oben hin mit unterschiedlichen Perspektiven und einem Haufen Expertise angefüllt ist. Das ist unheimlich bereichernd, denn egal zu welchem Thema oder zu welcher Herausforderung: Ich werde immer eine Kolleg:in finden, von der ich neue Impulse erhalten kann und mindestens eine andere, die das komplett anders sieht.

... mit welchem Vorurteil/ welcher Annahme über agiles Arbeiten wirst du regelmäßig konfrontiert?

„Wenn ich meine Arbeit agil mache, wird sofort alles besser.“ Die Rechnung mit Agilität als Allheilmittel mit Sofortwirkung geht leider nicht auf - und ruft oft Enttäuschung darüber hervor. Daher geht es mir anfangs immer darum, zu verstehen, dass eine agile Herangehensweise ganz bestimmte Herausforderungen adressiert. Außerdem bedeuten die meisten agilen Ansätze erst einmal einen Mehraufwand, der sich dann erst etwas später auszahlt.

... was war bisher dein schönstes Erfolgserlebnis bei deinen Kund:innen?

Ich wurde mal für fünf unterschiedliche Teams gleichzeitig ins Haus gebeten. Alle sollten den gleichen Wissensstand über Scrum erhalten, um dann damit zu arbeiten, also haben wir mit Scrum Grundlagen in allen Teams angefangen. Häufig verlaufen sich solche Ansätze im Sande, weil die Theorie keinen Eintritt in den Arbeitsalltag findet und wir deshalb Trainings immer auch mit anschließender Begleitung empfehlen. In diesem Fall haben wir dann das Training mit Begleitung von Product Ownern und Scrum Mastern verbunden. Das führte konkret in einem Team zu unheimlich viel Änderung, weil die Product Ownerin auch eine Teamleitungsrolle innehatte. Das Coaching mit ihr hatte einen riesigen Einfluss auf Verbesserungen im Team.

... wie setzt du Agilität im Privatleben ein?

Meine vierjährige Tochter und ich haben das Ins-Bett-Gehen-Ritual verändert: Wir gehen jetzt jeden Abend eine To-Do-Liste aus Fotos durch. Die Fotos stehen für Handlungen, die entweder ihr oder mir wichtig sind, wie z.B. Zähneputzen oder ein Buch vorlesen. Alle Fotos hat sie selbst geschossen und dabei entschieden, welchen Bildausschnitt sie braucht, um sich daran zu erinnern. Ist das abgebildete To-Do erledigt, darf sie es in die "Done"-Spalte hängen.

... mit welcher Süßigkeit kann man dir eine Freude bereiten?

Salmiakki. Das ist ein Lakritz-ähnliches Naschwerk, das salziger und strenger schmeckt als Lakritz. Seit einem 6-monatigen Aufenthalt in Jyväskylä in Finnland suche ich diese Süßigkeit in jedem Supermarkt. Dabei bevorzuge ich die weichen Salmiakki-Süßigkeiten gegenüber den harten Bonbons. Der Verzicht von Salmiakki war der schwierigste von allen in der Schwangerschaft.

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