Nachhaltigkeit in die Wertschöpfungskette integrieren

Nachhaltigkeit mit Agilität

Agile Denk- und Arbeitsweisen nutzen

Agilität für Nachhaltigkeit

Die Klimakrise stellt uns vor gewaltige Herausforderungen, die voller Unwägbarkeiten stecken: 

  • Wie werden sich die Energiepreise entwickeln, wie die Preise für Emissionsrechte? 
  • Welche neuen Technologien werden vielleicht noch rechtzeitig verfügbar und welche bringen dann doch nicht den erhofften Effekt? 
  • Wieviel sind Verbraucher bereit, mehr zu bezahlen, wenn Produkte und Services nachhaltig erbracht werden?
  • Welche politischen Interventionen wird es noch geben, um das Schlimmste zu verhindern? etc.

In genau solchen sehr dynamischen Umfeldern spielen agilen Ansätze ihre Stärken aus: Während wir am Problem arbeiten, finden wir mit Inspect & Adapt schrittweise heraus, wie die Lösung genau aussehen muss. Agile Denk- und Arbeitsweisen können uns also helfen, schrittweise die richtigen Antworten auf die Klimakrise zu finden.

Wir werden allerdings nicht erfolgreich sein, wenn wir Nachhaltigkeit und Wirtschaften getrennt denken oder sogar ein Spannungsfeld zwischen beidem sehen. Wenn wir aber beides zusammen denken, können Unternehmen nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreicher werden.

Dazu ist es notwendig, Nachhaltigkeit in die Wertschöpfungskette zu integrieren. Sechs Punkte sind zu beachten (nach McKinsey):

  1. Nachhaltigkeit als Business-Chance: Nachhaltigkeit darf nicht “nebenher” laufen in einer fast vergessenen Abteilung im Unternehmenskeller. Wir müssen Nachhaltigkeit als Chance begreifen, bessere Produkte und Services zu entwickeln und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
  2. Nachhaltigkeit und Unternehmenszweck verbinden: Wir müssen Nachhaltigkeit mit dem Unternehmenszweck verbinden und damit den gesellschaftlichen Nutzen des Unternehmens deutlich machen. Neben dem positiven Effekt auf die Gesellschaft schaffen wir so eine zusätzliche Identifikationsmöglichkeit der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen.
  3. Nachhaltigkeit als strategische Priorität: Folgerichtig müssen Nachhaltigkeitsziele in den strategischen Unternehmenszielen verankert werden.
  4. Alle Mitarbeiter motivieren, Kultur: Die Nachhaltigkeitsziele müssen immer und überall im Unternehmen präsent sein. Nachhaltigkeitsdenken wird so zum Bestandteil der Unternehmenskultur, so dass Nachhaltigkeit bei jeder Entscheidung berücksichtigt wird.
  5. Kundenbedürfnisse verstehen und Produkte anpassen: Damit aus Nachhaltigkeit wirtschaftliche Vorteile entstehen, müssen wir die Bedürfnisse unserer Kunden zum Thema Nachhaltigkeit verstehen und unsere Produkte und Services so anpassen, dass sie diese Bedürfnisse besser befriedigen.
  6. Nachhaltigkeit über die ganze Wertschöpfungskette: Wir dürfen Nachhaltigkeit nicht nur lokal für unser Unternehmen denken, sondern müssen Lieferanten, Kunden und Partner mit einbeziehen. Wir müssen Wege finde, die ganze Wertschöpfungs- bzw. Lieferkette nachhaltiger zu gestalten.

Für all diese Punkte finden wir im agilen Werkzeugkoffer bereits gute Antworten. Wir wissen, wie man gute Visionen und Nordsterne erstellt und sie effektiv als Führungsinstrumente benutzt, so dass Selbstorganisation bei Alignment möglich wird.

Mit Design Thinking- und Lean Startup-Ansätzen identifizieren und validieren wir schnell Kundenbedürfnisse. Mit Scrum können wir unsere Produkte und Services schnell an geänderte Kundenbedürfnisse anpassen oder auch komplett neue Produkte entwickeln. Und inzwischen wissen wir auch, wie man Hardware agil entwickelt.

Übergreifende Kanban-Boards und Flight Level helfen uns dabei, das große Ganze zu optimieren.

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Trainer

Stefan Roock

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