Durch die Einführung von Scrum wollte die ISIOS GmbH besser werden

ISIOS GmbH and it-agile

Um welchen Kunden geht es?

Steckbrief ISIOS GmbH

Die 2001 noch unter dem Firmennamen Wertron Online Engineering GmbH in Osnabrück gegründete ISIOS GmbH ist das IT-Dienstleistungs- und Entwicklungs-Unternehmen der Coesfelder SCHMIDTGRUPPE, eines Marktführers im Entertainment-Markt in Deutschland.

Kerngeschäft ist die Softwareentwicklung für die 170 über ganz Deutschland verteilten Spielstätten der SCHMIDTGRUPPE: Von Beratung, Konzeption und Planung über die Abwicklung bis zu Implementierung, Schulung und Support.

  • Entertainment-Markt

  • Standorte in Osnabrück und Köln

  • 35 Mitarbeiter:innen, davon 15 in der Softwareentwicklung 

  • Softwareentwicklung für 170 in Deutschland verteilte Spielstätten

  • Von Beratung, Konzeption und Planung, über Abwicklung bis zu Implementierung, Schulung und Support

So sah die Herausforderung unseres Kunden aus

Zwei Teams, zwei Herangehensweisen

Nach der erfolgreichen Scrum-Einführung Mitte des Jahres 2011 bei der ISIOS GmbH, stand die Auslieferung eines großen Release bevor, für das ISIOS von it-agile Entwicklungsunterstützung beauftragte. Zusätzlich zu dem Berater, der bis dato die Scrum-Einführung begleitet hatte, unterstützte it-agile Ende August daher zunächst mit zwei weiteren Entwicklern das Projekt. Nach und nach stießen weitere it-agile-Entwickler:innen hinzu, bis Anfang Oktober sowohl ISIOS, als auch it-agile, jeweils ein sechsköpfiges Entwicklungsteam stellten.

Um das Wissen der internen Entwickler:innen möglichst gut unter uns „Neuen“ zu streuen wurden beide Teams halbiert und es entstanden zwei gemischte Teams, die jeweils drei Entwickler:innen von ISIOS und it-agile umfassten. Als grundlegendes Ziel wurde das Umsetzen der vom Kunden vorgegebenen Funktionen festgelegt. Die Weitergabe der von it-agile praktizierten agilen Entwicklungsmethoden an die internen Entwickler war für ISIOS zu diesem Zeitpunkt vor allem erwünschtes Beiwerk, aber nicht das Hauptziel.

Die beiden neu entstandenen Teams K und L gingen vollkommen unterschiedlich an ihre neuen Aufgaben.

Da das Umsetzen von viel Funktionalität im Vordergrund stand, entschloss sich Team L zwischen den Entwickler:innen vor allem Wissensaustausch über die Fachlichkeit zu verteilen. Die ISIOS-Entwickler:innen gaben das Wissen, was zum Entwickeln nötig war, bereitwillig an die it-agile- Entwickler:innen weiter. Diese nutzten das Wissen um es mitsamt der agilen Entwicklungsmethoden schnell in funktionierende Software zu transformieren. Die it-agile-Entwickler:innen von Team L machten sich schnell selbstständig und trugen so schnell und routiniert ihren Teil zu mehreren erfolgreichen Sprints bei.

Team K strukturierte sich anders: Es hatte die Annahme, dass man, um auf lange Sicht möglichst viel Funktionalität umzusetzen, das Wissen um agile Entwicklungspraktiken schnell streuen müsse. Daher wurde permanent in Paaren entwickelt und in den Paaren waren in der Regel beide Firmen vertreten. Die neue Zusammenstellung des Teams und die Einarbeitung der ISIOS-Entwickler in die ungewohnten Arbeitsabläufe wie TDD und Continuous Integration, verursachte zunächst die vom Team bereits erwartete Verlangsamung der Entwicklungsgeschwindigkeit, die zu erwarten ist, wenn ein nicht aufeinander abgestimmtes Team sich neu formiert. Mit der Zeit rentierte sich die frühe Investition und das Team K nahm Fahrt auf.

Zwischenzeitlich änderten sich die Anforderungen des Kunden stark, sodass der Product Ower von ISIOS das gesamte Backlog neu strukturierte. Die Erwartungen an das Team begannen sich zu ändern. Schließlich kam der Moment, als sich die Erwartung an den Auftrag der it-agile-Entwickler:innen ebenfalls änderte. Inzwischen waren beide Teams K und L aufeinander eingespielt und es sah aus, als ob der aktuell gewünschte Teil der Funktionalität ohne Probleme erreichbar war. Diese Sicherheit nutzte ISIOS, um den Wissenstransfer agiler Entwicklungsmethoden deutlich zu kommunizieren und zu fordern.

Beide Teams stellten sich voll auf die neuen Ziele ein. Team L erlebte nun eine kurze Zeit, in der die Entwicklung langsamer von statten ging, da die Teammitglieder nun viel mehr firmenübergreifend arbeiteten und noch nicht perfekt aufeinander abgestimmt waren. Team K hatte die selbe Verlangsamung bereits hinter sich und konnte durch die frühe Investition nun annähernd ungebremst auch mit der Intensivierung der Ziele weiterarbeiten.

Letzten Endes hat es für die durchschnittliche Geschwindigkeit kaum einen Unterschied gemacht, wie die beiden Teams ihren Auftrag begonnen haben. Für das Verbreiten des agilen Gedankens wurde es jedoch leichter, als unser Kunde bereits an den Ergebnissen sehen konnte, dass die agilen Entwicklungsmethoden durchaus ihre positiven Auswirkungen hatten.

Die gemeinsame Arbeit mit ISIOS als Kunden hat viel Spaß gemacht und wir bedanken uns sehr für das umfangreiche, offene Feedback. Beide Seiten haben viel voneinander gelernt und wir sind gespannt auf die Ergebnisse der weiteren Zusammenarbeit.

Ein beteiligter Kollege von it-agile

So konnten wir gemeinsam mit unserem Kunden anpacken

Pairing als Wissensverteiler

Gegen den Termindruck half das konsequente Entwickeln mit agilen Methoden. Schon alleine durch die damit einhergehende Abnahme der Fehler, die erst nach Auslieferung an den Kunden bekannt wurden, konnte eine Menge Zeit gespart werden. Durch die konsequente Arbeit in Paaren wurde das Wissen über die verschiedenen Funktionen und ihre Implementierung verteilt. Auch als der Kunde von ISIOS seine Anforderungen komplett über den Haufen warf, konnten wir uns innerhalb eines Sprints auf die neuen Gegebenheiten einstellen und verloren dadurch keine Zeit. Und als sich die Anforderungen von ISIOS gegenüber dem it-agile-Team änderten konnten wir schnell reagieren.

So wirkte sich unser Einsatz aus

Eine Investition für die Zukunft

Von einem vollen Erfolg können wir leider dennoch nicht sprechen, denn die Erwartung des gemeinsamen Kunden von ISIOS und it-agile hinsichtlich der Anzahl an umsetzbaren Features konnte nicht erfüllt werden. Gründe dafür sind unter anderem, dass das it-agile-Team einerseits erst Anfang Okotber vollzählig anwesend sein konnte, andererseits dann auch nur im Schnitt 3,5 Tage pro Entwickler:in und mit unterschiedlichen Abwesenheitszeiten.

Umso erfolgreicher war das Ergebnis, was die Übernahme agiler Techniken und Softwareengineering-Methoden angeht. Hier ist eine nachhaltige Wirkung über den unmittelbaren Einsatz hinaus deutlich spürbar, so dass der Einsatz von it-agile von der ISIOS GmbH als eine Investition in die Zukunft angesehen wird.

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